Freitag, 17. März 2017

Bethmännchen

http://shop.kaufhaushessen.de/out/pictures/generated/product/1/665_665_75/2968_p1.jpgBethmännchen...

Die einen lieben sie, die anderen nicht. Man muss Marzipan schon mögen.

Aber kennt ihr auch den geschichtlichen Hintergrund? Warum der Name Bethmännchen? Und was hat es mit den Mandeln auf sich......

Ursprung
Wie bei vielen traditionellen Spezialitäten liegt der eigentliche Ursprung auch bei den Frankfurter Bethmännchen zeitlich etwas weiter zurück als die eigentliche Datierung ihrer Entstehung. Die Geschichte der Brentenmasse darf als Urvater unserer Leckerei gelten und reicht bis Ende des 17te Jahrhundert zurück.
Wichtigster Rohstoff der Brenten sowie auch der Bethmännchen ist das Marzipan, welches erstmals in Frankfurt im “New Kochbuch“ des Max Rumpolt aus dem Jahre 1581 Erwähnung findet: Marzipan ist eine Masse aus zerstoßenen Mandeln, mit der gleichen Menge Zucker, sowie Ei und Mehl versetzt. (heute wird auf den Zusatz von Eiern und Mehl verzichtet um eine reinere Form des Marzipans zu erreichen)
Mit der Verbreitung des edlen Rohstoffes konnten sich dann langsam die Frankfurter Brenten entwickeln. Der Name kommt aus dem englischen Wort print – drucken, drücken, ausdrücken. So wurde die Masse damals in Modeln, oftmals Meisterwerke der Schnitzkunst, geformt und im Ofen abgeflämmt. Jede Frankfurter Patrizierfamilie hatte ihr eigenes streng gehütetes Rezept und auch wir lassen uns heute ungern bei der Herstellung unserer Bethmännchen über die Schultern blicken. Die bekannteste Überlieferung aus den frühen Tagen der Brenten ist das Rezept der Großmutter Johann Wolfgang von Goethes, welches heute noch im Frankfurter Goethehaus nachzulesen ist.
Der Kreis schließt sich schließlich mit der Entwicklung des französischen Kochs Gautennier im Jahre 1838, der die Brentenmasse erstmals in kleine mundgerechte Stücke formte, anstatt sie in den traditionellen Formen zu backen. Ende des 18. Jahrhunderts hatte Gautennier Paris verlassen und sich in Friedrichsdorf nahe Frankfurt niedergelassen, bevor er von dem angesehen Bankier Simon Moritz von Bethmann als Küchenchef engagiert wurde. Zu Ehren der Familie Bethmann formte er im Jahre 1838 aus einer schweren Brentenmasse kleine Kugeln. Diese schmückte er jeweils mit vier Mandeln.
Für jeden der vier Söhne Moritz, Karl, Alexander und Heinrich eine.
Als Heinrich 1845 mit 24 Jahren starb, wurden die “Bethmännchen“ nur noch mit drei Mandeln verziert.

 Mit dieser Traditon haben die Frankfurter Konditoren bis heute nicht gebrochen.
Schon kurze Zeit später übernahmen viele Konditoreien und Patisseure der großen Hotels das Rezept, das auch im Kochbuch von Konditormeister Hahner aus dem Jahre 1840 Erwähnung findet.
Bethmännchen 10 Stk. Der große Durchbruch gelang der kleinen Köstlichkeit jedoch endgültig durch den Fürstentag 1863 in Frankfurt. Auf einer Soiree in der Villa Ariadne, dem Landsitz der Bethmanns am Friedberger Tor, tischte Morzit von Bethmann das neue Gebäck auf. Beifall und Anerkennung von den Geladenen, darunter Kaiser Franz Josef von Österreich, 24 Fürsten und vier Bürgermeister der Freien Städte. Zahlreiche Messen und Krönungen sorgten darüber hinaus dafür, dass die Spezialität auch heute noch als königliche Köstlichkeit gilt und weit über die Grenzen Frankfurts hinaus über einen großen Bekanntheitsgrad verfügt.
 
Soooo, jetzt kennt ihr auch die Geschichte der Bethmännchen :-)
Wir sehen uns.
Ein schönes Wochenende wünscht Euch
Andrea

(Quelle: www.bethmaennchen.de)

Mittwoch, 1. März 2017

Es grünt so grün, wenn Grie-Soss-Zeit ist 😊

Und die ist aber auch lecker. 7 Kräuter müssen es sein:
Kresse, Kerbel, Petersilie, Sauerampfer, Schnittlauch,  Pimpinelle und Borretsch!
Über die Weiterverarbeitung der Kräuter streiten sich die Geister. Joghurt, Quark, Saure Sahne, Schmand?
Da hat jeder so sein Lieblingsrezept. Was aber auch gar keinen Fall dazu kommt ist Dill und Majonaise.
Aber auch hier gibt es immer wieder Unverbesserliche. (Ich habe da selbst so den ein oder anderen in meinem Bekanntenkreis)

Naja, wie dem auch sei. Wer seine unendliche Liebe zu diesem leckeren Gericht zum Ausdruck bringen möchte, der wird bei uns auf alle Fälle fündig:


Wie wäre es mal mit einem Grüne Soße Pesto lecker zu Nudeln oder auch als Salatdressing.     



Wer es etwas spannender mag, das Buch Grüne Soße mit Schuss, 20 Krimis und 20 Rezepte aus Hessen, ist auch nicht zu verachten.


Für diejenigen, unter Euch, die es nicht so eilig haben und die Ruhe dazu haben können sich mit dem  Kräuter Garten die Kräuter auch selbst ziehen.

Die Kochschürze "Original Frankfurter Grüne Sosse" (zu sehen auf dem Foto) wäre vielleicht etwas für die Köche unter Euch.

Wer so gar nicht weiss, was des Ganze überhaupt ist und wie des geht, dem ist sicherlich mit dem Buch Grüne Soße weitergeholfen. Rezepte, Kräuterkunde und Tipps zur Frankfurter Leibspeise.

Ach, es gibt so vieles schönes von der Frankfurter Leibspeise was ich hier noch aufzählen könnte. Aber überzeugt Euch selbst und stöbert doch mal unter http://shop.kaufhaushessen.de/  oder im Ladengeschäft, Berger Str 288, 60385 Frankfurt Bornheim ( BERNEM )

Wir freuen uns auf Euch.

Liebe Grüße und noch eine schöne Woche
Andrea                













Freitag, 17. Februar 2017

Handschrift

Wer kennt ihn nicht diesen Satz: "Früher war alles besser..."
Die Zeit ist fortschrittlicher geworden, schnelllebiger aber eben auch "elektronischer".
Man kennt es ja, ein "Geburtstagsgruß" per E-Mail, ein "ich denk an Dich" per Handy oder auch einen "Post" in den sozialen Netzwerken.
Wie oft sieht man in der Bahn Menschen mit einem "Gerät" vor der Nase, die ganz offensichtlich lesen?

Aber was ist mit dem guten alten Briefkasten? Was mit dem guten alten Buch?

Mal ehrlich, wer freut sich nicht darüber, wenn er an seinen Hausbriefkasten geht und nicht nur "Rechnungen" vorfindet, sondern einen handschriftlichen Brief von einem/r Freund/in?

Oder einer Postkarte aus dem Urlaub zum Beispiel? Hand aufs Herz, denkt ihr dann nicht auch hin und wieder: " Ach das könne ich auch mal wieder machen..."? Einfach weil man jemandem eine Freude macht damit?

Dann haben wir die Lösung für Euch. Im kaufhausHESSEN gibt es auch Postkarten und Klappkarte. Mit klassischen, nostalgischen oder witzigen Motiven. Einfach mal einen Gruß per Karte versenden.

Achja, Bücher.... und zwar so richtige mit Einband und beschrifteten Seiten, die man noch "umblättern" muss um weiterzulesen, die haben wir natürlich auch.

Vom Frankforder Gebabbel bis zu Asterix uff hessich. Von Frankfurter Krimis bis zu Büchern über Frankfurter und Hessiche Sehenswürdigkeiten. Von Kinnerbücher bis hin zu Kochbücher
habbe mer alles im Sordiment.


Un wem des jetzt e bissi viel is, der kann sich aach nach dem ganze Gegugge in unrer Kaffeeeck bei em Tässje Kaffee erhole :-)

Wir freuen uns auf Euch
Lieben Gruß Andrea




Donnerstag, 9. Februar 2017

Be my Valentine



Ach jaa....
Jedes Jahr aufs Neue Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ein immer wiederkehrendes Ritual. Und wenn wir schon bei Ritualen sind....

Am 14.02.2017 ist es wieder soweit, Valentinstag. Der Tag der Liebe.

Was gibt es schöneres als mit einem romantischem Frühstück zu starten.
Wie wäre es mit einem leckeren Fruchtaufstrich z.B. Beeren-Schoko-Walnuss von der Manufaktur Engelwurz? (VK € 5,20). Oder lieber etwas "feuriger" mit dem Krawall Apfelwein-Chili-Brotaufstrich der Kelterei Stier? (VK € 5,20)

Zum Mittag nur eine Kleinigkeit? Hier könnte das Kochbuch Hessen Tapas weiterhelfen (VK € 9,90) und wer keine Lust hat selbst zu kochen findet im Register die Adressen zum jeweiligen Rezept.
So hat man auch gleich einen gemütlichen Ausflug an so einem schönen Tag gemacht.
Zum Ausklang des Tages ein Gläßchen Rotwein? Vielleicht ein Spätburgunder Auerbacher Höllberg von den Bergsträsser Winzern?

Wie auch immer Sie sich diesen Tag gestalten, wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.
Wir sehen uns im Laden, online kann man bei uns heir schoppe gehe ;-)
kaufhausHESSEN im Wörld Weid Webb.

Viele Grüße Andrea

Donnerstag, 26. Januar 2017

Lesung mit Andrea Diener & Stefan Geyer

Andrea Diener & Stefan Geyer lesen aus den Büchern "Süss Sauer Pur-Unterwegs in der Frankfurter Apfelweinkultur" und "Frankfurter Wegsehenswürdigkeiten". Tickets (5,00€) sind ab sofort bei uns im Laden erhältlich und können ab sofort telefonisch (069-36601917) oder per email (info@kaufhaushessen.de) reserviert werden.
Wir freuen uns auf Euch!

Über die Bücher:
Süss Sauer Pur: Unterwegs in der Frankfurter Apfelweinkultur

Wer Frankfurt sagt, denkt Apfelwein. Nichts ist für die Stadt und die Region prägender und identitätsstiftender als die Kultur rund um den Apfel. Was aber macht diese Kultur aus?

Zwölf Frankfurter Autorinnen und Autoren begeben sich auf die Suche nach Wahrheiten über die Apfelweinkultur und ihre rätselhaften Begleitumstände. Von der harten Bank einer Ebbelwoiwirtschaft zu den Geheimnissen des gemeinen Bembels und den Abgründen einer alten Kellnerseele, von Sachsenhausen über Streuobstwiesen nach Bornheim, von der Normandie bis in den Frankfurter Stadtwald – in 22 kurzweiligen Beiträgen wird die vielsei­tige Welt des Apfelweins erkundet und durchleuchtet.

Frankfurter Wegsehenswürdigkeiten: Was sind die Schattenseiten Frankfurts, wo sind seine dunklen Ecken? Über 40 Autorinnen und Autoren haben sich für ein Buch auf die Suche nach Frankfurter Wegsehenswürdigkeiten gemacht.

Freitag, 24. Oktober 2014

Für die Leseratten unter Euch...

...heute mal ein paar Tipps aus der Bücherecke im kaufhausHESSEN.

Hessen Sagen: Historikerin Bettina Tenge-Lyazami erzählt zehn der schönsten Sagen aus Hessen und Rheinhessen in moderner, zeitgemäßer Sprache nach und ergänzt die Geschichten behutsam mit zum Verständnis vieler Sagen erforderlichem Hintergrundwissen. Die Künstlerin Leonore Poth erweckt diese sagenhaften Geschichten mit farbenfrohen, märchenhaften Illustrationen zu neuem Leben.Wer also wissen möchte, warum die Wetterfahne auf dem Eschenheimer Turm neun Löcher aufweist, bekommt von mir den Lesebefehl ;-)

Bei der Präsentation des Bucher Stadtgespräche Frankfurt am Main von Ralf Löhr und Kiki Krebs durften wir vom kaufhausHESSEN den Büchertisch organisieren und merkten schon bald, dass es sich hierbei um ein sehr interessantes Buchprojekt handelt. So kommen dort neben bekannten Persönlichkeiten wie Henni Nachtsheim oder Peter Feldmann auch andere Frankfurter Bürgerinnen und Bürger zu Wort und erzählen ihre Geschichten.


Unter den Comic-Fans schon lange bekannt ist die Asterix- Mundart-Reihe "Uff Hessisch", für den aktuellen Band
Die Klaabankestadt übersetzte Jürgen Leber "Die Trabantenstadt" ins Hessische und sorgt so garantiert für den ein oder anderen Schmunzler.


Und für alle Romanfans seien zu guter Letzt noch die vier Romane der Frankfurter Schriftstellerin Stefanie Zweig empfohlen:

Beginnend mit dem Band "Das Haus in der Rothschildallee" 
beschreibt sie das Leben einer gutbürgerlichen jüdischen Frankfurter Familie um 1900. Stefanie Zweig hat dreißig Jahre lang das Feuilleton einer Frankfurter Tageszeitung geleitet und lebte bis zu ihrem Tod 2014 als freie Schriftstellerin in Frankfurt. "Nirgendwo in Afrika" wurde von Caroline Link verfilmt und erhielt 2003 den "Oscar" für den besten ausländischen Film. Stefanie Zweig, 1932 in Oberschlesien geboren, wanderte im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgung 1938 mit ihren Eltern nach Kenia aus und verlebte ihre Kindheit auf einer Farm. Ihre Romane "Nirgendwo in Afrika" und "Nur die Liebe bleibt" schildern diese Zeit. Nach der Rückkehr nach Deutschland im Jahre 1947, die Stefanie Zweig in dem Roman "Irgendwo in Deutschland" beschreibt, zog ihre Familie schon bald in das Haus in der Rothschildallee.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Euch Katja

Dienstag, 16. September 2014

Unsere Neuheide...

...liebe Freunde der hessischen Lebensweise,

auch im September gibt es bei uns wieder jede Menge Neuheiten im Sortiment. Ungemein praktisch finden wir die hessische Entspannungsdutt mit Anleitung zur sofortigen Entspannung. Ein Muss für alle "Aus-der-Haut-Fahrer" (Online-Shop), Besserung tritt auf der Stelle ein!

Schon seit dem Bernemer Mittwoch bei uns erhältlich ist Saus & Braus von der Manufaktur Kornmayer, bestehend aus Rheingauer Riesling (70%) und feinherbem Apfelwein von Streuobstwiesen (30%), die dann zusammen versektet werden.Übrigens: Noch vor knapp 100 Jahren gab es den sogenannten Herrschafts-Gespritzten (Sekt mit Apfelwein aufgegossen), diese Version war nur begüterten Bürgern und der Frankfurter Oberschicht vorbehalten. Das Mischungsverhältnis ist nicht überliefert und hing sicherlich auch vom Reichtum der Trinkenden ab ;-)

Und noch eine Lebensweisheit zum Schluß, bei uns auch als Magnet erhältlich (Worscht Magnet): Ein Leben ohne Ahle Worscht ist möglich, aber sinnlos!

Dem schliessen wir uns vorbehaltslos an und senden viele hessische Grüße!

Katja